Das Attribut c fasst den Inhalt der Aktion zusammen und zählt somit zum informativsten Bestandteil des Markupelements.
Nach ihrer Komposition werden die Elemente des Attributs in die folgenden vier Kategorien eingeteilt:
1. Einfache Ausdrücke (0),
2. Vielfachausdrücke (1),
3. Ableitungen (2) und
4. Kombinierte Ausdrücke (3).
Je nach ihrer Funktion im Verlauf eines Krisenzyklus (siehe das Attribut b) beschreiben die Wortlaute entweder die Offenkundigkeit einer Krise („F/f“), Handlungen für die Lösung der Krise („H/h“) oder Anweisungen für auszuführende Handlungen („HF/hf“).
Ein einfacher Ausdruck (0) kann nur eine Phase des Krisenverlaufs darstellen („F/f“, „H/h“ oder „HF/hf“).
Ein Velfachausdruck (1) kann zwei unterschiedliche Phasen des Krisenverlaufs abbilden, indem er zunächst eine und anschließend die folgende Phase darstellt.
Beispiel: „Auftrag zum Kochen“ kann zunächst als Offenkundigkeit des Auftrags („F“) und später als das Ergebnis der Handlung („H/h“) interpretiert werden.
Abgeleitete Ausdrücke (2) stellen zwei aufeinanderfolgende Handlungen oder Phasen dar. Beispiele: „BOTSCHAFTEN versenden“ und „BOTSCHAFTEN verfälschen“ oder „Die SCHÖNE herbeiholen“ und „Die SCHÖNE erfassen“.
Ein kombinierter Ausdruck verbindet vielfache und abgeleitete Ausdrücke. Beispielsweise kann der Ausdruck „Die SCHÖNE herbeiholen“ sowohl als Auftrag („F/f“) und Ergebnis („H/h“) als auch als Handlungsanweisung („HF“) interpretiert werden.
Ausdrücke können positive oder negative Werte annehmen. Diese Werte spiegeln unterschiedliche Aspekte derselben Handlung wider und werden durch Groß- bzw. Kleinschreibung der Buchstaben „F/f“ und „H/h“ kodiert:
- Kleinbuchstaben (h, f, hf) repräsentieren negative Werte,
- Großbuchstaben (H, F, HF) repräsentieren positive Werte,
- Groß und Kleinbuchstaben zusammen (Hh, Ff) repräsentieren ambivalente Werte.
Ob der durch den Ausdruck erfasste Inhalt positiv, negativ oder ambivalent ist wird aus der Metaperspektive des Märchens betrachtet. Maßgeblich ist, ob das Ideal des Märchens erreicht oder verfehlt, gefährdet oder gerettet wird.
Beispiele:
Ein älterer Bruder scheitert daran, ein Heilmittel für seinen kranken Vater zu beschaffen. Obwohl diese Figur im Märchen einen negativen Ruf hat, wird ihr Scheitern dennoch als negativ bewertet, da es ein potenziell gutes Ziel verfehlt.
Eine treulose Mutter spioniert erfolgreich das Geheimnis der Stärke ihres Sohnes aus. Trotz ihres Erfolgs wird diese Handlung negativ bewertet, da sie den Idealen des Märchens widerspricht. Dieselbe Handlung kann übrigens auch positiv bewertet werden, wenn das Ziel der Spionage eine böse Figur ist.
Die Bewertung kann je nach Märchentyp variieren. Märchen mit betrügerischen oder diebischen Hauptfiguren folgen beispielsweise anderen Idealen als klassische Zaubermärchen.
Hinweise zur Darstellung der Wortlaute und ihrer Kommentare:
- Die Ausdrücke enthalten Verweise auf ihre Kompositionstypen (0, 1, 2, 3).
- Zusätzlich werden die mit den Ausdrücken kompatiblen b-Attributwerte angegeben.
- Großgeschriebene Teile in den Ausdrücken treten ausschließlich in den Kompositionstypen 2 und 3 auf da sie auf Ableitungen hinweisen.